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Häufig gestellte Fragen

Was sind Präventionskurse?

Seit der Gesundheitsreform von 2003 erstatten die gesetzlichen Krankenkassen mindestens 80 % der Teilnehmergebühr von zertifizierten Präventions- oder auch Gesundheitskursen. Dieses ist im Sozialgesetzbuch § 20, V verankert und soll helfen, bestimmten Krankheiten vorzubeugen und auch die Eigenverantwortlichkeit des Einzelnen stärken, etwas aktiv für die eigene Gesundheit zu tun.

Was ist NLP?

NLP bedeutet Neurolinguistisches Programmieren und wurde in den siebziger Jahren in Kalifornien USA entwickelt. Es verbindet Elemente aus der Gestalttherapie, Familientherapie und Hynosetherapie miteinander. NLP wird heute in der ganzen Welt praktiziert. Es wird hauptsächlich in der Beratung, im Coaching und bei beruflichen Aufgaben, z. B. im Businessbereich angewendet.

Was ist Autogenes Training?

Das Autogene Training wurde von Prof. Dr. Johannes Heinrich Schultz entwickelt und ist heute neben der Progressiven Relaxation die anerkannteste Entspannungstechnik. Sie hilft Stresskrankheiten vorzubeugen und auch bei anderen psychosomatischen Erkrankungen. Schultz bezeichnete es auch als konzentrative Selbstentspannung und als Meditation für den Westler.

Wobei hilft Autogenes Training?

Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Migräne, Magenbeschwerden, Hautjucken, Neurodermitis, Asthma, Nervosität, Unruhe, Schwindel, Ohrgeräuschen, Bluthochdruck.

Was dient der Gesundheitsförderung?

Die drei Säulen der Gesundheit sind regelmäßige Entspannungs- und Bewegungsübungen und ausgewogene Ernährung.

Wie ernähre ich mich gesund?

Viel Obst und Gemüse (saisonnah und frisch), wenig Fleisch, ab und zu Fisch, Vollkornbrot, wenig Kaffee/Tee und Alkohol, tgl. mindestens 2 l trinken (Mineralwasser, Kräutertees).

Was kann ich gegen Rückenschmerzen machen?

Rückenschmerzen hat jeder im Laufe seines Lebens, nur der Eine behält sie und für den Anderen ist es nur eine vorübergehende Erscheinung. Vielleicht ein Grund mal das eigene Verhalten in Beruf und Freizeit zu überdenken und zukünftig zu verändern.

Durch einseitige Belastung, schlechte Haltung, Bewegungsmangel entsteht eine Muskelschwäche, die den Nährboden für Rückenschmerzen und spätere, daraus resultierende Rückenschäden bietet.

Was ist der KddR?

Verschiedene Rückenschulverbände haben sich zu der Konföderation der deutschen Rückenschulen, kurz: KddR zusammengeschlossen, um ein möglichst breit gefächertes Wissen für den Patienten nutzen zu können. Das daraus entstandene Konzept der „Neuen Rückenschule“ enthält die neuesten Erkenntnisse der Prävention und berücksichtigt neben Training der Muskulatur und Schulung im rückengerechten Alltagsverhalten auch psychosoziale Aspekte. D. h. es wird nicht nur der Körper berücksichtigt, sondern auch die Seele. Die Rückenschule ist also ganzheitlicher geworden und bietet dem Körper Bewegung, dem Geist Information und der Seele Entspannung, wobei auch der Spaßfaktor nicht zu kurz kommt darf, denn mittlerweile ist es ja bekannt: Lachen ist gesund.

Wie oft sollte man trainieren?

Sportmediziner empfehlen ein intensives Training von 20 Minuten dreimal pro Woche, das sowohl Kräftigungs- als auch Dehnungsübungen enthält. Senioren sollten darüber hinaus auch Balanceübungen mit integrieren, um das Sturzrisiko zu mindern.

Was sind sog. unspezifische Rückenschmerzen?

Ängste, Stress, aber auch psychische Belastungen am Arbeitsplatz spielen eine große Rolle beim Übergang der häufig auftretenden sog. unspezifischen Rückenschmerzen hin zu chronischen Rückenschmerzen. In diesen Fällen empfiehlt es sich immer neben einem Rückenschulkurs auch einen Entspannungskurs, wie z. B. Autogenes Training zu besuchen.

Wieso hilft regelmäßige Bewegung?

Regelmäßige Bewegung fördert die Beweglichkeit der Gelenke und die Knorpelbildung, schützt also vor Arthrose. Trainierte Muskeln und Sehnen erhalten die Beweglichkeit. Regelmäßige Bewegung hält das Gehirn und somit auch die Gedächtnisleistung in Schwung

Schon ein einmaliges Training pro Woche verbessert die Beweglichkeit und lindert beispielsweise Rückenbeschwerden. Muskelkraft wird aufgebaut und die Gelenke werden geschmiert. Der Körper wird angeregt, neue Knochensubstanz und neue Stammzellen, die für alle Heilungsprozesse im Körper nötig sind, zu produzieren. Bei Untersuchungen in den USA und auch in China hat man herausgefunden, dass 3 x die Woche 20 Minuten Bewegung vorbeugend gegen Osteoporose wirkt. Stellen Sie sich also Ihr persönliches Bewegungstraining zusammen, so wie es Ihnen gefällt. Auch ein strammer Spaziergang gehört dazu oder auch möglichst vieles zu Fuß zu erledigen oder per Fahrrad.

Wieso verkrampft sich bei Überlastung die Muskulatur?

Muskuläre Dauerverspannungen sind oft auch Ausdruck für aufgestaute Gefühlsspannungen. Der heutige Mensch kann den Stress nicht mehr durch Kampf oder Flucht abreagieren, wie das in früheren Zeiten der Fall war. Die Gesellschaftsregeln verbieten das motorische Abreagieren unerträglich gewordener Belastungen. Durch die dauernde Hochspannung zieht sich die Muskulatur vor allem im Nacken- und Schulterbereich zusammen. Es kommt zu einem Dauerzustand psychophysischer Überspannung und Verkrampfung.

Was geschieht während der Entspannung mit dem Körper?

  1. Tonusverlust der Skelettmuskulatur, die Muskulationsströme gehen nachweislich zurück, d. h. die Muskelfasern zeigen nur noch ganz geringe elektrische Vibrationsaktivität.

  1. Periphere Gefäßerweiterung, dadurch bessere Durchblutung. Schlackenstoffe, wie zum Beispiel Milchsäure werden besser abtransportiert. Durch den erhöhten Blutbedarf werden die Reserven in Milz, Knochenmark und Leber freigesetzt und der Körper baut vermehrt Blut auf.

  1. Veränderung der Atemtiefe und Atemfrequenz, dadurch optimale Sauerstoffversorgung.

  2. Senkung des Gasaustausches

  3. Veränderung der Pulsfrequenz

  4. Veränderung des elektrischen Hautwiderstandes

  5. Das Gehirn produziert langsamere Ströme, sog. Alpha - Wellen.

  6. Ähnlich wie im Tiefschlaf wird die Organtätigkeit harmonisiert.




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